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TU Berlin

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Forschung

Neu bewilligt

Freitag, 16. Dezember 2011

Optische Sensoren sollen Keime finden

Eine neuartige optische Sensorplattform soll künftig Keime wie "Staphylococcus aureus" nachweisen. Entwickelt wird sie im Forschungsprojekt "Minimum" (Miniaturisierte Multisensor-Plattform für schnellen Label-freien optischen Molekülnachweis). Das Fachgebiet Hochfrequenztechnik/Photonik der TU Berlin, geleitet von Prof. Dr.-Ing. Klaus Petermann, ist für die Entwicklung des optischen Sensors verantwortlich. Beteiligt sind auch zwei Fraunhofer-Institute in Potsdam und Berlin sowie Unternehmen in Berlin, Potsdam und Frankfurt/Oder. Optische Mikroring-Resonatoren bilden die Grundlage der Komponente. Die nanooptischen, weniger als 500 Nanometer kleinen Wellenleiterstrukturen werden an der TU Berlin im fachgebietseigenen Reinraum hergestellt. Die forschungsorientierte Phase hat bereits begonnen, so der Leiter des Technologielabors, Dr. Jürgen Bruns. Innerhalb der zweijährigen Laufzeit soll ein Labordemonstrator für den exemplarischen Nachweis von Keimen entwickelt werden. Das gemeinsam von den Ländern Berlin und Brandenburg geförderte Vorhaben hat ein Gesamtvolumen von 2,5 Millionen Euro.

www.hft.tu-berlin.de

pp / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 12/2011

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