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TU Berlin

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Forschung

Junge Wissenschaft

Holz und Beton verkleben

Doreen Zauft
Doreen Zauft
Lupe

In einer Serie stellen wir in TU intern die Forschungen junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der TU Berlin vor.

Immer häufiger werden Holz-Beton-Verbunddecken auch im Neubau eingesetzt, um vor allem den Beton durch den nachwachsenden Rohstoff Holz zu ersetzen. Ausschlaggebend bei dieser Kombination ist die Übertragung der Kräfte in der Kontaktfuge. Deshalb forscht Doreen Zauft im Rahmen ihrer Dissertation auch an einer geklebten Kombination beider Materialien mit dem Ziel, die Steifigkeit zu erhöhen und somit Spannweiten bis zu zehn Meter zu ermöglichen. Ihre Dissertation ist am Fachgebiet Entwerfen und Konstruieren - Verbundstrukturen angesiedelt, das von Prof. Dr. Volker Schmid geleitet wird. "Der Einfluss des Eigengewichts ist bei diesen weit gespannten Decken maßgebend", sagt die 29-Jährige, die an der TU Berlin Bauingenieurwesen studierte. Um das Eigengewicht zu minimieren, wird ein Leichtbeton eingesetzt. Üblicherweise werden beide Materialien mit Schrauben oder Dübeln verbunden. Bei der Kombination von Holz und Leichtbeton hat sich bereits in vorangegangenen Forschungsvorhaben herausgestellt, dass diese Verbindungsmittel nicht ausreichend effizient sind. Der geklebte Verbund wird mit einem "Nass-in-Nass-Verfahren" hergestellt und anschließend in kleinteiligen Scher- und großformatigen Biegeversuchen in der Peter-Behrens-Halle des Instituts für Bauingenieurwesen der TU Berlin getestet.

tui / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 11/2011

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