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TU Berlin

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Forschung

Roter Teppich für Spitzenwissenschaftler

Donnerstag, 16. Dezember 2010

"Visiting Fellows" der Einstein Stiftung kommen an die TU Berlin

Die Einstein Stiftung freut sich sehr, Sie mit der Programmlinie ,Einstein Visiting Fellows‘ unterstützen zu können“, lautete der entscheidende Satz in den Briefen, die im November in der TU Berlin eingingen. Damit gab die vor rund einem Jahr offiziell gestartete Einstein Stiftung ihre erste Programmlinie und weitere Förderungen frei. Elf Spitzenwissenschaftler aus den USA, Großbritannien und Frankreich wählte die Stiftung aus, die im Rahmen dieses Programms zwei Jahre lang sehr eng mit Berliner Universitäten kooperieren werden. Drei von ihnen, der Chemiker Prof. John Hartwig (University of Illinois, USA) sowie die Mathematiker Prof. Dr. James A. Sethian (University of California at Berkeley, USA) und Prof. Wendelin Werner (Université Paris-Sud, Frankreich) werden an der TU Berlin beziehungsweise an der Berlin Mathematical School (BMS) forschen und lehren. "Die Einstein Visiting Fellows sind herausragende Wissenschaftler, die wir über den Weg einer regulären Berufung nicht für Berlin hätten gewinnen können", sagte der Stiftungsvorsitzende und Berliner Wissenschaftssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner. Im Rahmen ihrer Fellowship können die Spitzenforscher nun an Berliner Universitäten und außeruniversitären Einrichtungen forschen und lehren, ohne dass sie die Bindung an ihre Heimatinstitutionen aufgeben müssen.

"Wendelin Werner beispielsweise ist Wahrscheinlichkeitstheoretiker und Träger der Fields-Medaille, die als Mathematik-Nobelpreis gilt", erläutert TU-Mathematikprofessor Günter M. Ziegler, PhD, der Wendelin Werner für die BMS vorgeschlagen hatte. Auch James A. Sethian und John Hartwig, der auf Vorschlag von Prof. Dr. Matthias Driess, Sprecher des Exzellenzclusters "UniCat", den Zuschlag erhalten hat, sind weltweit anerkannte Forscher.

Pro Fellow werden von der Einstein Stiftung bis zu 150 000 Euro jährlich zur Verfügung gestellt. Sie sollen für den Aufbau einer Berliner Arbeitsgruppe, Reisekosten und Ähnliches verwendet werden. Die Fellows sollen dafür mehrmals im Jahr in Berlin präsent sein, Forschungsvorhaben mit ihren Berliner Kollegen initiieren und sich außerdem an der Lehre beteiligen. Zwei Jahre läuft die Förderung zunächst, kann aber nach einer positiven Evaluierung verlängert werden.
Von der Einstein Stiftung mit insgesamt rund einer Million Euro gefördert wird auch das dreijährige Stipendienprogramm der "Berlin Mathematical School", das Günter M. Ziegler für die BMS beantragt hatte – auch um die (erfolgreiche) Berliner Bewerbung um das Ständige Büro des Weltverbands der Mathematiker IMU zu unterstützen. Durch die "IMU Berlin Einstein Foundation Fellowships" werden Promovierenden, Postdocs sowie Professorinnen und Professoren aus aller Welt – mit besonderem Schwerpunkt auf Entwicklungsländer – mehrmonatige Studien- bzw. Forschungsaufenthalte ermöglicht.

Patricia Pätzold / Quelle: "TU intern", 12/2010

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