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TU Berlin

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Forschung

Junge Wissenschaft

Die Zukunft der Landschaft

Donnerstag, 16. Dezember 2010

In einer Serie stellen wir in TU intern junge Wissenschaftler und ihre Forschungen an der TU Berlin vor.

Die Landschaft ist einer immerwährenden Veränderung ausgesetzt - durch die Natur und den Menschen. Oft wird der Eingriff des Menschen von den Menschen selbst als problematisch empfunden. "Das Bewusstsein über negative Landschaftsveränderungen und das wachsende Unwohlsein der Menschen, in unwirtlichen Räumen zu leben, führten zu einer stärkeren öffentlichen Diskussion über die Ziele und Leitbilder der Landschaftsentwicklung", sagt Wera Wojtkiewicz. Denn der Widerspruch zwischen ästhetischem Anspruch und wirtschaftlicher Realität, zwischen idealen und tatsächlichen Landschaften bereite Unbehagen. In ihrer Dissertation am Fachgebiet Landschaftsplanung und Landschaftsentwicklung von Prof. Dr. Stefan Heiland beschäftigt sie sich daher mit der Frage, welches Verständnis von Landschaft der kommunalen Landschaftsplanung zugrunde liegt und ob dieses Verständnis geeignet ist, die aktuellen Probleme der Landschaftsentwicklung zu lösen. Letztlich gehe es um die Frage, so Wera Wojtkiewicz (32), die an der Universität Leipzig Geografie studierte, welche Zukunft wir uns für unsere Landschaft wünschten. Bislang gebe es kein Wissen darüber, wie Landschaft in Landschaftsplänen thematisiert werde. Vielmehr wird vermutet, dass Entscheidungen auf unbewussten Ideen von Landschaft beruhen. Im Mittelpunkt ihrer Analyse zum Verständnis der (Kultur-)Landschaft steht deshalb, herauszufinden, welche Funktionen, Bedeutungen und Werte der Landschaft in der kommunalen Landschaftsplanung zugeschrieben werden und welche Vorstellungen über die Gestaltung von Landschaft existieren.

Sybille Nitsche / Quelle: "TU intern", 12/2010

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