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TU Berlin

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Forschung

Junge Wissenschaft

Montag, 12. Juli 2010

In neuem Licht

In einer Serie stellen wir in TU intern junge Wissenschaftler und ihre Forschungen an der TU Berlin vor.

Sebastian Schade
Lupe

Wie Glühlampen, die bereits aus den Kaufhausregalen verschwanden, können auch die Berliner Gaslaternen durch energiesparende LED-Leuchten ersetzt werden. Auf warmes, gemütliches Licht brauchen die Berlinerinnen und Berliner dabei nicht zu verzichten. "Licht schafft Räume und Stimmungen. Im Fachgebiet Lichttechnik arbeiten wir an ökologisch nachhaltigen Beleuchtungskonzepten, bei denen wir Licht als Lebensraum berücksichtigen", erklärt Sebastian Schade, der im Rahmen seiner Promotion unter Betreuung von Prof. Dr.-Ing. Stephan Völker ökologisch nachhaltige Straßenbeleuchtungskonzepte entwickelt. "Neue Technologien für Lichtquellen, Reflektoren und Linsen bieten Perspektiven, energieeffiziente öffentliche Beleuchtung harmonisch in das Stadtbild zu integrieren", so der junge Wissenschaftler. Er beweist dies mit einer von ihm mitentwickelten LED-Leuchte im nostalgischen Design, die mit neuester LED-Technik die Berliner Gasaufsatzleuchte imitiert und elfmal weniger Energie verbraucht als die herkömmliche Straßenlaterne.

Sebastian Schade bedenkt bei seiner wissenschaftlichen Arbeit auch die Lebensräume tierischer Bewohner: "Künstliche Beleuchtung stört die Orientierung nachtaktiver Tiere, behindert die Nahrungssuche und Fortpflanzung. LEDs eignen sich sehr gut, um diese Störungen zu verringern: Mit ihnen können wir Zeitschaltungen umsetzen, dimmen und unerwünschte Lichtstreuungen sehr gut reduzieren", berichtet er.

Jana Bialluch / Quelle: "TU intern", 7/2010

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