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TU Berlin

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Forschung

Junge Wissenschaft

Handel(n) und Wandel(n)

Mittwoch, 17. Juni 2009

In einer neuen Serie stellen wir in TU intern aktuelle Dissertationsthemen an der TU Berlin vor.

Noa Ha
Noa Ha
Lupe

Straßenhändler in Metropolen sind mobil, nutzen regelmäßig und oft spontan den öffentlichen Raum für ihre Existenzsicherung und sind häufig sozial wenig abgesichert. "Kennzeichnend für den Straßenhandel ist aber auch sein problematisches Verhältnis zwischen urbaner Raumnutzung, Arbeit, Migration, Illegalität und Prekarität", sagt Noa Ha. Die Diplom-Ingenieurin der Landschaftsplanung ist assoziierte Wissenschaftlerin am Transatlantischen Graduiertenkolleg des Center for Metropolitan Studies an der TU Berlin. Für ihre Dissertation, die die möglichen wirtschaftlichen Potenziale des Straßenhandels sowohl für die Metropolenentwicklung als auch für migrantische Integration identifizieren will, erhebt sie durch direkte Befragung vor Ort empirische Daten und vergleicht sie mit Ergebnissen aus New York. Daneben untersucht sie, wie lokale Institutionen die Nutzung des öffentlichen Raumes regulieren und welche Auswirkungen das hat. Im Fokus stehen ebenfalls die prekären Arbeitsbedingungen der oftmals migrantischen Akteure und Akteurinnen. Drittens fragt Noa Ha, wie diese die Nutzung des öffentlichen Raumes praktisch bewerkstelligen. Betreut wird die Arbeit von Prof. Dr. Peter Herrle, Fachgebiet Architektur im globalen Zusammenhang.

pp / Quelle: "TU intern", 6/2009

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