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TU Berlin

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Forschung

Junge Wissenschaft

Montag, 18. Mai 2009

Differenzierte Logistik, zufriedene Kunden

In einer neuen Serie stellen wir in TU intern aktuelle Dissertationsthemen an der TU Berlin vor.

Stefan Alexander Doch
Stefan Alexander Doch
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"Das Problem ist", sagt Stefan Alexander Doch, "dass produzierenden Unternehmen die Potenziale, die die Logistik bietet, um individuelle Kundenwünsche erfüllen zu können, nicht bewusst sind." Diese Leerstelle machte der Diplom-Logistiker zum Thema seiner Dissertation, die er unter dem Titel "Logistische Leistungsdifferenzierung" nun am Fachgebiet Logistik vorlegte. Für die produzierenden Unternehmen entwickelte er zum einen ein Konzept, mit dem sie jene Segmente in der Logistik herausfiltern können, die direkt dazu beitragen, individuellen Kundenanforderungen gerecht zu werden. Zum anderen erstellte er ein solches Konzept exemplarisch für die Autoindustrie, das auf empirischen Daten beruht. Zwei Entwicklungen machen es notwendig, Logistikleistungen zu differenzieren: eine älter werdende Gesellschaft und die damit einhergehenden veränderten Anforderungen sowie die weiter wachsenden Unterschiede zwischen den Regionen der Welt. So bestünden fundamentale Unterschiede zwischen dem US-amerikanischen und dem asiatischen Automarkt. In den USA lege der Autokäufer Wert auf kurze Lieferzeiten. Die Möglichkeit der individuellen Konfiguration des Autos werde dagegen weniger nachgefragt. In Asien verhalte es sich genau umgekehrt, so Doch. Strategien, logistische Leistungen zu differenzieren, seien demnach ein geeignetes Mittel, sich nachhaltige Wettbewerbsvorteile zu schaffen.

sn / Quelle: "TU intern", 5/2009

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