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TU Berlin

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Forschung

Neu bewilligt

Montag, 09. Februar 2009

Ausgeklügelter Propellerantrieb

/pp/ Mikroorganismen haben besondere, oft komplexe Methoden der Fortbewegung entwickelt; zum Beispiel das weit verbreitete Darmbakterium Escherichia coli, kurz "E. coli". Ein Verständnis dieser Methoden kann zum Beispiel in der Medizintechnik helfen, mikroskopische Maschinen zu bauen, die in menschlichen Geweben und Gefäßen Reparaturarbeiten verrichten können. Die dynamische Schwimmbewegung dieses geschickten Schwimmers, dessen Antriebsschub vor allem über helixförmige, sich drehende Geißeln erfolgt, im Detail zu beschreiben und zu simulieren ist Ziel eines Vorhabens von Prof. Dr. Holger Stark vom TU-Institut für Theoretische Physik, in dem er mit dem Forschungszentrum Jülich zusammenarbeitet. Die Wissenschaftler wollen zunächst ein elastisches Modell für eine Bakteriengeißel entwickeln. Ebenso müssen verschiedene Zähigkeiten von Flüssigkeiten simuliert werden. Darüber hinaus werden die Forscher den Einfluss von Wänden und Hindernissen auf die bakterielle Fortbewegung studieren. Das Vorhaben wird von der VolkswagenStiftung mit 428600 Euro gefördert.

Quelle: "TU intern", 2/2009

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