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TU Berlin

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Forschung

Junge Wissenschaftler

Dienstag, 07. April 2009

Energiesparhäuser in Iran

In einer neuen Serie stellen wir in TU intern aktuelle Dissertationsthemen an der TU Berlin vor.

Farshad Nasrollahi
Farshad Nasrollahi
Lupe

Mehr als 40 Prozent des gesamten Energieverbrauchs in Iran entfällt auf Wohn- und Geschäftshäuser. "In den kalten Regionen ist der hohe Energieverbrauch insbesondere auf die Heizungsanlagen zurückzuführen", erklärt Farshad Nasrollahi. In seiner nun vorgelegten Dissertation "Klima- und energiegerechter Wohnungsbau im kontinentalen Klima Irans" am Institut für Architektur untersuchte der 32-jährige gebürtige Iraner, der an der Universität in Yazd Architektur studierte, die klimatische, technologische und wirtschaftliche Eignung sogenannter Passivhäuser für diese Regionen. Sie benötigen weniger als 15 Kilowatt pro Stunde und Quadratmeter. Durch architektonische Optimierung, so Nasrollahis Ergebnis, könne ein Energiesparpotenzial von Gebäuden in dieser Klimaregion von 60 Prozent erreichen. Der Energieverbrauch eines gut isolierten und gut konzipierten Hauses betrage nur 8,3 Prozent dessen, was ein konventionell gebautes Haus brauche. Besonders ideal für eine kontinentale Klimazone seien kombinierte Heizungs- und Kühlaggregate. Allerdings könnten diese Maßnahmen nur im Zuge eines Paradigmenwechsels der staatlichen Förderstrategie in Iran ihr wirtschaftliches Potenzial entfalten. Nicht die Energiekosten sollten subventioniert werden, sondern Maßnahmen, die einen klima- und energiegerechten Wohnungsbau in Iran fördern.

sn / Quelle: "TU intern", 4/2009

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