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TU Berlin

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Forschung

Patente Universität

Montag, 19. Mai 2008

Porenfrei verschalt

Eine Erfindung ist die Lösung für ein Problem, die einen bedeutenden Abstand zum Stand der Technik hat und gewerblich anwendbar ist. Seit 2001 betreibt der Servicebereich Kooperationen Patente Lizenzen (KPL) der TU Berlin mit der ipal GmbH eine aktive Patentierungs- und Verwertungspolitik. TU intern stellt einige Verwertungserfolge der TU Berlin vor.

Jede Betonoberfläche ist ein "Spiegelbild" ihrer Schalung. Diese ist wesentlich für die Oberflächenqualität verantwortlich. Poren oder Lunkern, kleine Hohlräume, auf den Oberflächen der Betons sind oft beklagte Mängel in der Baupraxis. Die Industrie der Betonfertigteile sucht seit Jahren nach Lösungen. Einen Lösungsansatz könnte die Erfindung von Prof. Dr. Bernd Hillemeier und Dipl.-Ing. Ronny Stadie, Fachgebiet Baustoffe und Baustoffprüfung vom Institut für Bauingenieurwesen der TU Berlin, bieten:

Der Kontakt des Frischbetons mit der Schalungshaut führt normalerweise zu einer Luftporigkeit auf der Betonoberfläche beziehungsweise in den oberflächennahen Bereichen des Betons.

Die Wissenschaftler haben nun die Idee, eine poröse Schalungshaut zu schaffen, durch die Wasser und Luft dringt, die jedoch für den Zementleim undurchlässig ist. Ein großer auch finanzieller Vorteil liegt darin, dass Betons mit porenarmen Oberflächen auf diese Weise nicht über die Betonrezeptur optimiert werden müssen und so Kosten reduziert werden können. Weitere Vorteile sind unter anderem eine generelle Materialersparnis durch Wiederverwendung der Verschalung und deren leichte Reinigung.

Das Verfahren wurde zum Patent angemeldet.

tui / Quelle: "TU intern", 5/2008

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