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TU Berlin

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Forschung

Patente Universität

Montag, 14. April 2008

Von der Hefe zum Bioethanol

Eine Erfindung ist die Lösung für ein Problem, die einen bedeutenden Abstand zum Stand der Technik hat und gewerblich anwendbar ist. Seit 2001 betreibt der Servicebereich Kooperationen Patente Lizenzen (KPL) der TU Berlin mit der ipal GmbH eine aktive Patentierungs- und Verwertungspolitik.  TU intern stellt einige Verwertungserfolge der TU Berlin vor.

Fossile Brennstoffe sind begrenzt verfügbar und das Interesse an Bio-Kraftstoffen aus erneuerbaren Ressourcen ist hoch. Die Produktion von Bioethanol aus der Biomasse heimischer Getreidesorten ist dabei die derzeit gängige Technologie. Bei der Produktion von Bioethanol stellen Rohstoffe einen der entscheidenden Kostenfaktoren dar. Sie müssen daher möglichst effektiv unter Schonung der Ressourcen genutzt werden. Mit den entsprechenden politischen Entwicklungen in Europa, insbesondere der Biokraftstoff-Richtlinie 2003/30/EC, wird mit einer stark zunehmenden Nachfrage in den Ländern der EU nach Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien gerechnet.

Dem Team um Dr. Elke Nevoigt vom TU-Institut für Biotechnologie, Fachgebiet Mikrobiologie und Genetik, ist es gelungen, über eine Modifizierung von Hefezellen eine Ertragssteigerung um sechs bis sieben Prozent zu erreichen. Als positiver Nebeneffekt wird das Bei-Produkt Glycerol minimiert, was zusätzlich Kosten bei der Ethanolgewinnung einspart. Das Verfahren wurde zum Patent angemeldet.   

tui / Quelle: "TU intern", 4/2008

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