direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Forschung

Patente Universität

Montag, 15. Oktober 2007

TU Berlin ist Spitze bei Patenten - Anreize für den Wissenstransfer

Im vergangenen Jahr wurden der TU Berlin von ihren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern 75 Erfindungen gemeldet. Nach einem enormen Anstieg im Jahre 2005 auf 78 Erfindungen konnte damit die positive Entwicklung fortgesetzt werden. Für das Jahr 2007 sind mit Stand vom 20. September bereits 66 Neuzugänge zu verzeichnen.

Das universitätsinterne Ranking wird wie bereits im Jahr 2005 von den Fakultäten "Elektrotechnik und Informatik" (32) sowie "Verkehrs- und Maschinensysteme" (17) angeführt. Seit 2002 wurden durch das Deutsche Patentamt 21 Patente auf den Namen der TU Berlin erteilt, 36 europa- und 36 weltweit angemeldet. Außerdem gab es 21 sogenannte regionale Anmeldungen. Damit konnte die TU Berlin die hervorragenden Zahlen des Vorjahres weiter verbessern und mit der Charité den Spitzenplatz im Berliner Universitätsbereich behaupten.

Aufbauend auf diesen guten Ergebnissen wird die TU Berlin jetzt ihre Rahmenbedingungen weiter verbessern: Mit "ProTuTec", einem neuen Instrument der internen Forschungsförderung, will sie Erfindungen aus der Universität mit hohen Verwertungschancen besonders für die Industrie interessant machen. Damit sollen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler finanziell unterstützt werden, um den Reifegrad der Technologie einer Erfindung zu erhöhen. In Einzelfällen kann die Förderung rund 50 000 Euro umfassen. Nur über diesen Weg kann eine künftige Lizenzierung an Industriepartner vereinfacht werden. Dazu sind Belege für die industrielle Anwendbarkeit notwendig wie experimentelle Ergebnisse, ein funktionsfähiges Labormuster oder die Anfertigung eines Prototyps. Mit einer Förderung über "ProTuTec" sollen die Wissenschaftler auch diese Schritte gehen können und ihre Erfindung "fit" für Interessenten aus der Wirtschaft machen. Damit setzt die TU Berlin gezielt neue Anreize für einen verbesserten Transfer wissenschaftlicher und technischer Innovationen in die wirtschaftliche Anwendung.

stt

Leisere Busse - Vermarktungserfolg von TU Berlin und ipal GmbH

Leisere Busse – Vermarktungserfolg von TU Berlin und ipal GmbH
Lupe

Viele Omnibusse werden zukünftig leiser heizen. Ein Bauteil zur Minderung von Lärmemissionen, die sogenannte Chevrondüse, wertet ab sofort das Portfolio der Spheros GmbH weiter auf. Die Experten für Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme für Omnibusse haben die Schutzrechte an einer Erfindung der TU Berlin von der ipal GmbH erworben. Die Düse vermindert deutlich die Lärmemissionen von Standheizungen für Busse.

Sowohl die Forschungs- und Entwicklungsabteilungen von Herstellern als auch die Wissenschaftler an Universitäten und Forschungseinrichtungen arbeiten fortwährend an der Reduzierung von Schallabstrahlung bei Wärmeerzeugern. So ist die Erfindung von Prof. Dr.-Ing. Christian Oliver Paschereit und Dipl.-Ing. Jonas Moeck am Institut für Strömungsmechanik und Technische Akustik der Technischen Universität Berlin auch im Rahmen einer Kooperation mit der Spheros GmbH unter der Mitarbeit von Dipl.-Ing. Robert Engel gemeinschaftlich entwickelt worden.

Der Einsatz von Blenden im Austrittsstutzen einer Abgasanlage stellt generell einen positiven Effekt bei der Lärmminderung dar. Mittels einer Kombination aus einer Blende und einer speziellen Mischeinrichtung, der sogenannten Chevrondüse, werden bei dieser Erfindung die akustischen Eigenschaften des Wärmeerzeugers optimiert - der Geräuschpegel der Standheizung wird geringer. Grund dafür ist die Schaffung einer möglichst reflexionsarmen Austrittsgeometrie. Durch die spezielle Geometrie der Düse wird ein Verwirbelungsprofil erzeugt, das die Entstehung von Wirbeln behindert, die hauptsächlich für die Schallerzeugung von Strahllärm verantwortlich sind.

tui / Quelle: "TU intern", 10/2007

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Piwik für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.