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TU Berlin

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Forschung

Neu bewilligt

Montag, 17. Dezember 2007

Die Sprache zwischen Mensch und Maschine

/sn/ Brain Computer Interfaces (BCI) erlauben es, gedankliche Absichten, die in Hirnsignalen codiert sind, in Steuersignale umzusetzen. Ein gelähmter Patient kann so allein über die Gedanken seine Prothese steuern oder den Cursor des Computers bewegen. BCI kann aber auch als unabhängiger Weg der Interaktion zwischen Mensch und Maschine an sich verstanden werden. Nicht alle Menschen sind jedoch in der Lage, ihre Hirnsignale willentlich zu beeinflussen, damit sie als Steuersignale brauchbar werden. Das neue DFG-Forschungsprojekt im Fachgebiet "Maschinelles Lernen" unter Leitung von Prof. Dr. Klaus-Robert Müller will nun untersuchen, ob die Qualität der BCI-Tests durch physiologische oder psychologische Variable vorhergesagt werden kann, was die elektrophysiologischen Ursachen dieses "Analphabetismus"-Phänomens sind und ob mit einer geeigneten Kombination des menschlichen und maschinellen Lernens die Unfähigkeit zur Steuerung eines BCI überwunden werden kann. Mittelfristiges Ziel ist es, ein technisch einfaches und zeitlich begrenztes Ablaufprotokoll zu entwickeln, das ermöglicht, das BCI ohne langwieriges Training zu bedienen.

/ Quelle: "TU intern", 12/2007

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