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TU-Forschung zu Corona

Analyse, Medizin, Immunität: Bio-Labore forschen weiter

Die Corona-Pandemie traf die Welt unvorbereitet. Nun ist es wichtig, Forschung zu Virus und möglichen Therapien schnell auszubauen und zu intensivieren. So erhielten drei Labore an der TU Berlin mit entsprechender Expertise eine Sondergenehmigung, um bestimmte Experimente durchzuführen, natürlich unter Einhaltung entsprechender Schutzmaßnahmen für die Mitarbeiter*innen. Das Labor für Medizinische Biotechnologie von Prof. Dr. Roland Lauster arbeitet gemeinsam mit dem Labor für Bioverfahrenstechnik von Prof. Dr. Peter Neubauer und der Charité – Universitätsmedizin Berlin an einem Test, um den Immunstatus der Bevölkerung zu ermitteln. Die Wissenschaftler*innen gehen davon aus, dass das Immunsystem vieler, wenn auch nicht aller Europäer eine gewisse Immunität gegen COVID-19 zeigt. Ihr Ziel ist ein Testsystem, das diesen Immunstatus ermittelt. Auch können die Bioverfahrenstechniker ihre Unterstützung bei der Produktion von Polymerasen in größerem Maßstab anbieten. Das sind Enzyme, die für die Corona-Tests notwendig sind. Die Wissenschaftler*innen sind bereits mit einer Berliner Firma in Kontakt und bereiten alles vor, falls die Hersteller selbst an ihre Grenzen stoßen.

Das Labor für Bioanalytik von Prof. Dr. Juri Rappsilber will die Struktur viraler Proteine aufklären. Sie versuchen zudem, Bindungspartner für die verschiedenen Proteine des Virus aufzufinden, die damit Grundlage für die Medikamentenherstellung sein könnten. Auch das Robert-Koch-Institut ist involviert.

www.biotech.tu-berlin.de 

kj/pp, „TU intern“ April 2020

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