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TU Berlin

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Alumni

Gewinnbringend für Berlin

Berliner Hochschul-Start-ups: 22 000 Arbeitsplätze und drei Milliarden Euro Umsatz

Viele große Zahlen konnten die Hochschulpräsidenten und der Regierende Bürgermeister am 19. Dezember 2016 an der TU Berlin präsentieren: Peter-André Alt (FU Berlin), Christian Thomsen (TU??Berlin), Michael Müller, Regierender Bürgermeister von Berlin, Oliver Günther (Universität Potsdam), Peter Frensch (Vizepräsident HU Berlin) und Klaus Semlinger (HTW Berlin) (v. l.)
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Seien es Bioprinter zum Drucken von lebendem Gewebe, smartes Möbel-Design oder eine Navigations-App speziell für Motorradfahrer – dies sind nur drei von Hunderten Ideen, mit denen Absolventinnen und Absolventen der Berliner und Brandenburger Hochschulen Start-ups gründen. Mit überaus positiven Folgen für die Wirtschaftsregion Berlin. Das zeigt die zweite hochschulübergreifende Gründungsbefragung, deren Ergebnisse am 19. Dezember 2016 durch fünf Hochschulpräsidenten sowie den Regierenden Bürgermeister von Berlin Michael Müller der Öffentlichkeit vorgestellt wurden.

745 Unternehmen, die aus der TU Berlin, aus sechs weiteren Berliner sowie zwei Potsdamer Hochschulen heraus gegründet wurden, haben an der Umfrage teilgenommen. Insbesondere bezogen auf die Anzahl der geschaffenen Arbeitsplätze sowie auf den erwirtschafteten Umsatz sind die Ergebnisse beeindruckend: In 653 gegründeten Unternehmen wurden 2015 rund 22 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Der Gesamtumsatz bei 605 erfassten Unternehmen, die sich in der Befragung zu ihrem Umsatz äußerten, lag 2015 bei etwa drei Milliarden Euro. Dies ist fast doppelt so viel wie die Grundfinanzierung der staatlichen Hochschulen durch den Senat von Berlin, die bei 1,7 Milliarden Euro pro Jahr liegt. Erfreulich ist auch der hohe Anteil der Unternehmen, die in der Region verwurzelt sind: Gründeten doch 85 Prozent der befragten Unternehmen in Berlin-Brandenburg.

Michael Müller betonte bei der Präsentation der Ergebnisse: „Die Hochschulen sind einer der wichtigen Motoren in der Gründungsmetropole Berlin. Sie engagieren sich mit Unterstützung des Senats seit vielen Jahren für das Thema Gründungsförderung. Die Früchte dieser Arbeit lassen sich mit den Zahlen der Gründungsumfrage 2016 belegen: Die Gründungsförderung an Hochschulen bringt gewinnbringende Effekte für die Wirtschaft und den Arbeitsmarkt in der Metropolregion Berlin.“

Bezogen auf den Arbeitsmarkt fällt noch ein weiteres Ergebnis der Befragung ins Auge: In 68 Prozent der Unternehmen sind mindestens drei Viertel der Belegschaft akademisch gebildet, und nahezu jedes zweite Unternehmen beschäftigt ausschließlich solche (47 Prozent). Ein Blick auf die Branchen zeigt: Bei 61 Prozent der erfassten Gründungen stehen wissensintensive Beratung, kreative sowie IKT-Dienstleistungen im Fokus. Bemerkenswert außerdem: An 50 Prozent aller Gründungen sind Frauen beteiligt. Bei der Präsentation der Umfrage wurden jedoch nicht nur Zahlen vorgestellt. Im Lichthof des TU-Hauptgebäudes präsentierten neun Start-ups aus den unterschiedlichen Hochschulen den Gästen ihre Ideen und Konzepte auf der Gründungsallee.

Bettina Klotz, "TU intern" 20. Januar 2017

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