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TU Berlin

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Alumni

Bolide mit perfekter Aerodynamik

Das studentische Projektteam FaSTTUBe fertigt erstmals einen Elektro-Rennwagen

Rollout mit Show-Effekt: FaSTTUBe startet ambitioniert in die zwölfte Saison
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Bei FaSTTUBe, dem Formula Student Team der TU Berlin, fließt neben Teamgeist und Ehrgeiz für Benzin bald auch Strom im Blut. Seit 2006 gelingt es den jeweils 30 bis 50 Studierenden der TU Berlin jedes Jahr, einen neuen Rennwagen mit Verbrennungsmotor zu konstruieren, zu fertigen und den Prototyp bis an seine Leistungsgrenze zu bringen. Beim großen „Rollout“ Anfang Juni 2017 hat FaSTTUBe nun neben dem neuen Rennboliden „FT17“ erstmals auch einen Rennwagen mit elektronischem Antrieb vorgestellt. Mit ihren Boliden treten sie europaweit bei den Konstruktionswettbewerben „Formula Student“ an und messen sich mit anderen Universitäten auf und am Rande der Rennstrecke.

Die Fertigung eines wettbewerbsfähigen Rennwagens ist ohne technische und finanzielle Unterstützung nicht möglich. Daher professionalisiert FaSTTUBe während des Konstruktionsprozesses auch die Bereiche Projektmanagement, Marketing sowie Finanzierung. Globale Partner wie TOTAL Quarz, TAKATA oder Siemens, aber auch die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. und Start-ups wie „3dk.berlin“ oder „CellCore3D“ stehen dabei mit Fachkenntnis und Sachmitteln zur Seite.

Dorothea Wiemann
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Besonders die Firma„CellCore3D“, die von Alumni der TU Berlin gegründet wurde, hat an einer der Innovationen der Saison 2017 mitgewirkt. „Mit deren Hilfe konnten wir einen bionischen Wabenkern des Heckflügels konstruieren und umsetzen – für eine perfekte Aerodynamik“, sagt Dorothea Wiemann, die Elektrotechnik studiert. Mit ihr hat das Team zum zweiten Mal eine Frau als technische Leiterin.

Eine besondere Neuerung ist seit dieser Saison auch die Fertigung eines elektromotorischen Wagens. Mit FaSTTUBe Electric hat sich ein Kompetenzteam formiert, welches an der Entwicklung eines elektronischen Antriebsstrangs gearbeitet hat. „Uns motiviert vor allem die Möglichkeit, mit einem weißen Blatt Papier zu beginnen und einen Rennwagen in einem solchen Rahmen vollständig neu zu entwickeln. Der Ausblick, das Fahrzeug ein Jahr später auch in die Realität umzusetzen, spornt natürlich zusätzlich an“, erzählt Dorothea Wiemann.

Die Entwicklung und Fertigung eines vollständigen Rennwagens, der auch von Mitgliedern der Mannschaft gefahren wird, ist nur in einem starken Team zu meistern. So sind im FASTTUBe-Team 2017 Studierende aus acht Studiengängen vereint, von Economics, Maschinenbau und Elektrotechnik bis hin zu Geschichte. Fridtjof Gustavs, der Economics studiert hat, ist der Team-Koordinator. Er freut sich schon auf den Sommer: „Zusammen werden wir uns im Juli und August in Italien, Tschechien und abschließend auf dem Hockenheimring der Konkurrenz stellen.“   

Anna Groh, "TU intern" 18. Juli 2017

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