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TU Berlin

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Verleihung der Ehrendoktorwürde an Prof. Dr. h. c. mult. Peter D. Eisenman, PhD

Am Donnerstag, den 20. Dezember 2018 um 13:00 Uhr 
Hauptgebäude der TU Berlin, Lichthof, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Prof. Dr. h. c. mult. Peter D. Eisenman, PhD
Lupe

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Die Technische Universität Berlin verleiht Prof. Dr. h. c. mult. Peter D. Eisenman die Würde eines Ehrendoktors aufgrund seiner hervorragenden wissenschaftlichen Verdienste auf dem Gebiet der Theorie und Philosophie der Architektur.

Peter Eisenman, Professor an der Yale School of Architecture, gehört zu den einflussreichsten Architektenpersönlichkeiten unserer Zeit. Eisenman ist Mitglied der American Academy of Arts and Letters und der American Academy of Arts and Sciences. 1967 gründete Eisenman das Institut for Architecture and Urban Studies (IAUS), eine internationale Denkfabrik für die Theorie und Philosophie der Moderne. Mit seinen frühen Schriften und Entwürfen legte Eisenman die Grundlagen für die Theorie prozessorientierter, computerbasierter Architektur, wie sie dann seit den 1990er-Jahren nicht nur technologisch und ästhetisch, sondern auch soziokulturell die gebaute Umwelt veränderte. Weltbekannt wurde Eisenman durch die Debatten um sein Projekt für das Denkmal für die ermordeten Juden Europas.

In engem Kontakt mit den Philosophen und Künstlern seiner Zeit entwickelte Eisenman in den 1980er-Jahren die philosophisch-theoretischen Prinzipien der architektonischen Dekonstruktion, die den Übergang von den auf die Ästhetik verengten Diskurse der Postmoderne zur computergestützten Architekturpraxis einleitete. Zu den besonderen Leistungen gehört, dass Eisenman den Architekturdiskurs und -entwurf zu einem Instrument analytisch-kritischer Reflexion entwickelt hat, wodurch die Architektur über die Singularität des Objektes hinaus wissenschaftlichen Modellcharakter erhielt. Damit wertete Eisenman die Architektur zu einer Human- und Universalwissenschaft auf und stellte sie zurück in die Wissenschaftstradition der Renaissance.

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