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TU Berlin

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Gute Lehre sichtbar machen

Donnerstag, 01. Oktober 2015

Medieninformation Nr. 178/2015

Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. verleiht zum 6. Mal den „Preis für vorbildliche Lehre“

Um gute Lehre an der TU Berlin zu fördern und sichtbar zu machen, vergibt die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. regelmäßig den „Preis für vorbildliche Lehre“. In diesem Jahr wurden Prof. Dr. Maik Lachmann und Prof. Dr. Axel Hunscha mit dem Preis geehrt. Der mit 4000 Euro dotierte Preis, der der Lehre zugutekommen soll, wurde am 1. Oktober anlässlich des Erstsemestertages an der TU Berlin vergeben.
Nach einem Bewerbungsverfahren unter den TU-Fakultäten um den Preis und einem Evaluierungsverfahren wählt eine Jury drei hervorragende Veranstaltungen aus einer Fakultät aus, aus denen schließlich die Studierenden mit einem qualifizierten Fragebogen diejenigen küren, die sie für die besten halten. In diesem Jahr kommen die beiden Preisträger aus der Fakultät VII Wirtschaft und Management.

Die Preisträger

Prof. Dr. Maik Lachmann
Lupe

Prof. Dr. Maik Lachmann promovierte an der Universität Münster und war Juniorprofessor an der TU Dortmund. Seit 2014 ist er Professor für Controlling und Rechnungslegung an der TU Berlin.

„Lehre hat mir immer Freude bereitet. Insbesondere gefällt es mir, die Entwicklung der Studierenden zu beobachten, die sich oftmals im Verlaufe einer Veranstaltungsreihe zeigt. Ebenfalls hat mich stets die Freiheit begeistert, die mit der universitären Lehre einhergeht. Als Lehrender hat man die Möglichkeit, immer wieder neue Wege zu gehen, um die Lehrinhalte interessant und anschaulich zu vermitteln. Man lernt daher auch selbst nie aus. Gute Lehre sollte den Spagat schaffen zwischen wissenschaftlichem Anspruch und einer interessanten Vermittlung der komplexen Thematik, die sich einprägt. Mir ist auch wichtig, den Studierenden zu zeigen, was sie mit den gelernten Inhalten in späteren Berufsfeldern anfangen können, um Motivation zu schaffen. Dabei sollte auch der Bezug zur Unternehmenspraxis nicht zu kurz kommen, schließlich ist die Betriebswirtschaftslehre eine praxisorientierte Wissenschaft. Die Lehre sollte nicht nur dozentenzentriert sein, sondern auch interaktive Elemente enthalten. Die Interaktion kann dabei z.B. auf Basis einer Fallstudie erfolgen, auf die das vorher Gelernte angewendet und die anschließend diskutiert wird. Aber auch kurze Lernkontrollen oder Multiple Choice-Aufgaben können eingesetzt werden, um Interaktion zu fördern.“

Prof. Dr. Axel Hunscha
Lupe

Prof. Dr. Axel Hunscha war bis zu seiner Emeritierung 2006 Professor für Bürgerliches-, Handels- und Arbeitsrecht. Seit 2006 ist er tätig als Lehrbeauftragter für Wirtschaftsprivatrecht und Arbeitsrecht.
„Man muss die Studierenden motivieren, sich die erforderlichen Grundkenntnisse anzueignen, weil sie diese für ihre später berufliche Tätigkeit als wesentlich anerkennen. Eine solche Identifikation kann erreicht werden, wenn an den persönlichen Erfahrungen der Studierenden angeknüpft wird und der Rechtsstoff durch praktische Beispiele, Hinweise auf aktuelle Entwicklungen, kritische Stellungnahmen und rechtspolitische Exkurse aufgelockert wird. Gelegentliche Überspitzungen sollen herausfordern. Der Dozent sollte viel von einem Schauspieler haben, der sich pointiert präsentiert. Die Studierenden müssen ferner mit einem Skript ausgestattet werden, das aus der Stofffülle eine praxisrelevante Auswahl trifft. Das erspart eine hastige und möglicherweise fehlerhafte Mitschrift. Anhand weiniger Stichworte können die Studierenden den Inhalt der Lehrveranstaltung im Selbststudium nachvollziehen.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Vera Lüdtke
Geschäftsstelle der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V.
Tel.: 030/314-23758

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