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TU Berlin

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TU Berlin auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung

Dienstag, 08. Juni 2010

Medieninformation Nr. 173/2010

Vom 8. bis 13. Juni 2010 findet auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld die Internationale Luft- und Raumfahrtausstellung statt. Die TU Berlin beteiligt sich mit sieben Exponaten am Gemeinschaftsstand Berlin-Brandenburg in Halle 8 a, Stand 204.

Planetenforschung an der TU Berlin: Die Lunar Reconnaissance Orbiter Mission (LRO)

Das Fachgebiet Planetengeodäsie befasst sich mit Untersuchungen zu Größe, Form und Rotation von Planeten und ihren Monden. Mit der Erstellung von 3-D-Modellen und präzisen Karten liefert die Planetengeodäsie einen wichtigen Beitrag zur Erforschung unseres Sonnensystems. Die wissenschaftliche Beteiligung von Fachgebietsleiter Prof. Dr. Jürgen Oberst an laufenden Missionen der großen internationalen Raumfahrtagenturen, ermöglicht Mitarbeitern und Studierenden des Instituts, an der Auswertung aktuellster Missionsdaten mitzuwirken und so hautnah an den neuesten Erkenntnissen der Planetenforschung teilzuhaben.

Die LRO-Forschungsgruppe, die sich aus Mitarbeitern sowohl der TU Berlin als auch des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zusammensetzt, präsentiert Ergebnisse der im Juni 2009 gestarteten NASA Mondmission Lunar Reconnaissance Orbiter (LRO).

Kontakt:

Prof. Dr. Jürgen Oberst
Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik
Fachgebiet Planetengeodäsie
Tel.: 030/314-26398/-23205

CoRoT – die Jagd nach Planeten um andere Sterne

Mit dem Start des Satellitenteleskops CoRoT am 27. Dezember 2006 begann ein neues Kapitel in der Suche nach Planeten um andere Sterne. CoRoT (Convection, Rotation and Planetary Transit) ist die erste Mission, die systematisch vom Weltall aus auf der Jagd nach extrasolaren Planeten ist. Die Erfolge der ersten Jahre – darunter ein Gesteinsplanet, nur wenig größer als unsere Erde – haben dazu ermutigt, die Mission bis zum Jahr 2013 zu verlängern. Damit kann CoRoT noch viele Planeten entdecken und uns helfen zu verstehen, wie verschieden oder ähnlich andere Planetensysteme dem unseren sind.

Darüber hinaus erkundet CoRoT das Innere von Sternen mit Hilfe seismologischer Messmethoden, um die Entwicklung und den Aufbau der Sterne besser zu verstehen. Das Zentrum für Astronomie und Astrophysik (ZAA) an der TU Berlin arbeitet mit dem Institut für Planetenforschung des DLR an der Suche nach Exoplaneten und der Modellierung ihrer Eigenschaften, insbesondere der Atmosphäre, zusammen. CoRoT steht unter der Leitung der französischen Weltraumbehörde CNES. Das DLR ist mit substanziellen Beiträgen an diesem Projekt beteiligt. Ebenfalls an der Mission beteiligt sind Österreich, Belgien, Spanien und Brasilien sowie die Europäische Weltraumorganisation ESA.

Kontakt:

Ruth Titz-Wieder
ZAA (Zentrum für Astronomie und Astropysik) an der
TU Berlin in Zusammenarbeit mit dem
Institut für Planetenforschung, DLR
Tel.: 030/67055185

TUBROB – Micro-Rover für planetare Exploration

Das am Institut für Luft- und Raumfahrt (ILR) etablierte TUBROB-Programm beinhaltet die Konzeptentwicklung für Micro-Rover im Rahmen von Semesterprojekten. Schwerpunkte liegen auf der Minimierung des Volumens bei hoher Nutzlastkapazität, maximaler Energie- und Kommunikationseffizienz und hoher Mobilität auf schwierigem Terrain. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen erfolgt die Entwicklung und Fertigung des Rovermodells als studentische Abschlussarbeit. Im Fokus des Programms stehen die Ausbildung der Studenten und der Einsatz von Pico-Satellitentechnologien auf einem Micro-Rover. Mit TUBROB ist der erste praktische Schritt in das Forschungsgebiet Robotik für den planetaren Einsatz getan.

Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Klaus Brieß und Dipl.-Ing. Walter Frese
TU Berlin
Institut für Luft- und Raumfahrt
Fachgebiet Raumfahrttechnik
Tel.: 030/314-21339

Flexible Separationssysteme für Pico- und Nano-Satelliten

Am Fachgebiet Raumfahrttechnik bilden Kleinsatellitenmissionen einen Schwerpunkt der Arbeiten. So wurde mit dem erfolgreichen Start des Picosatelliten BEESAT am 23. September 2009 die langjährige Tradition des Instituts für Lufts- und Raumfahrt, eigene Satelliten mit Studenten zu bauen und im Orbit zu betreiben, sehr erfolgreich fortgesetzt. Vor diesem Hintergrund wurden im Rahmen der Lehre und Forschung in Zusammenarbeit mit dem AI (Aerospace Institut) ausgewählte Konzepte von flexiblen Separationssystemen für Kleinsatelliten, die gegenüber den weltweit verfügbaren Systemen zahlreiche Vorteile aufweisen, detailliert untersucht und als Engineering-Modelle aufgebaut. Die Ergebnisse der Arbeiten einschließlich der ersten Prototypen werden am Gemeinschaftsstand der TU Berlin präsentiert.

Kontakt:

Dr. Harry Adirim und Dipl.-Ing. Norbert Pilz
TU Berlin
Institut für Luft- und Raumfahrt
Fachgebiet Raumfahrttechnik
Tel.: 030/314-21081


Studierendenprojekt IFSys

Das Projekt IFSys bietet Studierenden die Möglichkeit durch selbstständiges Entwickeln eines unbemannten und autonomen Flugzeuges mit Bodenstation am gesamten Lebenszyklus eines komplexen Systems und seinem Betrieb beteiligt zu sein. Ziel ist es, durch Kombination von Theorie und Praxis, das Verständnis von aeronautischen Schlüsseldisziplinen zu vertiefen. Wissenschaftlich und finanziell wird das Projekt vom Fachgebiet für Flugmechanik, Flugregelung und Aeroelastizität (Prof. Dr.-Ing. Robert Luckner) unterstützt und ist mit dem 10 kg schweren Flugversuchsträger ALEXIS (Airborne Laboratory for EXperiments on Inflight Systems) auf der ILA vertreten. IFSys wird von der Firma Advantech gesponsert.

Kontakt:

Alexander Hamann
Institut für Luft- und Raumfahrt
Fachgebiet Flugmechanik
Flugregelung und Aeroelastizität
Tel.: 030/314-21330

PW-IsoLuftschiff der Technischen Universität Berlin

Der Gedanke einer Projektwerkstatt ist die selbstständige Bearbeitung einer wissenschaftlichen Aufgabe von Studierenden aus unterschiedlichen Fachrichtungen. Die Projektwerkstatt ist dem Institut für Luft- und Raumfahrt angegliedert und der Forschungsschwerpunkt ist die Leichter-als-Luft-Technologie. Dazu zählen Ballone und Luftschiffe. Als Traggas werden Wasserstoff, Helium und Heißluft eingesetzt. Heiße Luft besitzt dabei die geringste Tragkraft pro Kubikmeter.
Heißluftschiffe haben aber die Vorteile: einfacher Aufbau und Transport sowie die weltweite Verfügbarkeit von Heizgas. Das Ziel der Projektwerkstatt IsoLuftschiff ist es, einen Luftschiffprototypen für atmosphärische Messungen zu bauen. Innovatives Iso-Hüllenmaterial und optimierte Brennertypen sparen dabei Treibstoff. Damit können zukünftige Heißluftschiffe wirtschaftlicher fliegen.

Kontakt:

Carsten Seltz
Institut für Luft- und Raumfahrt
Projektwerkstatt IsoLuftschiff
Tel.: 030/314-22892
www.isoluftschiff.de,www.isoluftschiff.de;

FIPAC – Future Integrated Passenger Aircraft Cockpit (The Windowless Aircraftcockpit)

Um existierende Risiken im Luftverkehr wie Flugzeugkollisionen oder Kontrollverlust weiter zu reduzieren gilt es, die derzeit bestehenden Cockpitkonzeptionen grundlegend zu ändern. Die extrem dichte Informationsvielfalt heutiger Glascockpits lässt sich in möglichen Ausnahmesituationen nur noch sehr schwer bewältigen. Das FIPAC-Forschungsprojekt beschreitet hinsichtlich dieser Problematik neue Wege, eine intuitive Informationsdarstellung unabhängig von bestehenden Wetter- und Sichtverhältnissen zu realisieren und das gesamte Cockpitinterface auf menschliche Stärken hin anzupassen. Dazu wurden verschiedene bereits validierte sowie neuartige Konzepte zur Mensch-Maschine-Interaktion implementiert und auf Bedienungsverbesserung hin untersucht.
Im Schwerpunkt liegt jedoch die fensterlose Sicht- und Informationsdarstellung für ein gesteigertes Situationsbewusstsein und ein intuitives Cockpitinformations- und Bedienkonzept.

Kontakt:

Dipl.-Ing. Christian Berth
Institut für Luft- und Raumfahrt
Fachgebiet Flugführung und Luftverkehr
Tel.: 030/314-22704

"JETSDREAM - Jet Engine Test Stand for Data Recording, Evaluating And Monitoring"

Das Studentenprojekt JETSDREAM wurde 2005 im Rahmen einer studentischen Initiative an der Technischen Universität Berlin etabliert. Ziel ist die Umsetzung erworbenen Wissens in die Entwicklung, Fertigung und Betrieb einer Kleingasturbine für die studentische Ausbildung. In interdisziplinärer  Teamarbeit werden Planung, Entwurf, Berechnung und Werk­stoffeinsatz für die Konstruktion, Erprobung, Optimierung  einschließlich wirtschaftlicher Aspekte anhand einer komplexen technischen Problemstellung trainiert. Nach anfänglicher Förderung durch die TU Berlin konnten beim Erstlauf der Kleingasturbine im Jahr 2007 Verbesserungspotentiale identifiziert werden, die durch das jetzige Projektteam aufgegriffen werden. Die Arbeiten konzentrieren sich sowohl auf die Optimierung der Komponenten und der Gesamtmaschine als auch auf den Aufbau eines neuen Versuchs- und Teststandes in der fachgebietseigenen Trieb­werks­halle. Seit Mitte 2009 werden intensive Entwicklungsarbeiten am Lagerkammer- und Brennkammerdesign durchgeführt. Langfristiges Ziel ist die Weiterentwicklung zu einer stationären Gasturbine für die dezentrale Stromerzeugung unter Nutzung alternativer Kraftstoffe. Hierfür sind ab 2011 weitere wissenschaftliche Untersuchungen im Bereich der Auslegung kleinskaliger Verdichter und Turbinen geplant.

Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Dieter Peitsch
Studentenprojekt Kleingasturbine der Technische Universität Berlin
Institut für Luft- und Raumfahrt
Fachgebiet Luftfahrtantriebe
8.264 Zeichen / ehr

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Angelika Baron
TU Berlin Servicegesellschaft mbH
Tel.: 030/4472-0244
Fax: -0288

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