Inhalt des Dokuments
„Berufungen an Universitäten – aktuelle Praxis und Reformempfehlungen für die Zukunft“
Donnerstag, 04. Februar 2010
Medieninformation Nr. 40/2010
Diskussionsrunde am 8. Februar 2010 / Einladung
Für Universitäten ist das Berufungsverfahren ein zentrales Instrument der Qualitätssicherung und der Entwicklungsplanung, denn die berufenen Professorinnen und Professoren prägen maßgeblich das fachliche Profil und die wissenschaftliche Reputation der Hochschule. Vor dem Hintergrund umfassender Reformprozesse und des verstärkten Wettbewerbs wird die deutsche Berufungspraxis zunehmend kritisch reflektiert. Mangelnde Autonomie der Hochschulen und unzureichende Einbindung von Berufungen in die universitäre Gesamtstrategie stehen dabei ebenso im Fokus der Kritik wie fehlende Transparenz, eine überlange Verfahrensdauer und eine unzureichende Qualitätssicherung – insbesondere auch unter gleichstellungspolitischen Aspekten.
Zum Abschluss des 6. und zum Start des 7. Durchgangs des ProFiL-Programms laden die Präsidenten der Technischen Universität Berlin, der Humboldt-Universität zu Berlin und der Freien Universität Berlin sowie die Präsidentin der Universität Potsdam ein zur Abschluss- und Auftaktveranstaltung: „Berufungen an Universitäten – Erfahrungen aus der aktuellen Verfahrenspraxis und Empfehlungen für die Zukunft“
| Zeit: | 8. Februar 2010, 16:30 Uhr |
|---|---|
| Ort: | Humboldt-Universität zu Berlin, Senatssaal im Hauptgebäude, Unter den Linden 6, 10099 Berlin |
Zur Begrüßung spricht HU-Präsident Prof. Dr. Christoph Markschies. Die Eröffnungsrede hält das ehemalige Mitglied des Wissenschaftsrates Prof. Dr. Karin Donhauser. Das anschließende Podiumsgespräch geht der Frage nach, wie Berufungsverfahren sinnvoll ausgestaltet werden können, um künftig den veränderten Rahmenbedingungen im Hochschulsystem und den Interessen der beteiligten Akteure besser Rechnung zu tragen. Gäste der Podiumsrunde sind:
- Prof. Dr. Karin Donhauser, Institut für deutsche Sprache und Linguistik, Humboldt-Universität zu Berlin,
- Dr. Martin Hellfeier, Justitiar, Deutscher Hochschulverband
Prof. Dr. Gertraude Krell, ehemals Institut für Management, Freie Universität Berlin, - Prof. Dr. Andrea Liese, Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät, Universität Potsdam und
- Prof. Dr. Susanne Schattenberg, Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen
- Moderation: Dorothea Jansen, Wissenschaftliche Koordinatorin, ProFiL-Programm
Zum ProFil-Programm:
Seit Januar 2004 fördern die Technische Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin und die Freie Universität Berlin mit dem hochschulübergreifenden Programm "ProFiL. Professionalisierung für Frauen in Forschung und Lehre: Mentoring – Training – Networking" hoch qualifizierte Wissenschaftlerinnen auf dem Weg zur Professur. Seit Juli 2008 ist die Universität Potsdam vierter Kooperationspartner. Mit dem gemeinsamen Programm engagieren sich die vier Universitäten für eine zugleich exzellenz- und gleichstellungsorientierte Nachwuchsentwicklung.
Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Dorothea JansenWissenschaftliche Koordinatorin
c/o TU Berlin
Tel.: 030-314-29304
E-Mail-Anfrage
www.profil-programm.de
