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TU Berlin

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EINSTEIN-PROFESSUR KRAFTFAHRZEUGE

Freitag, 11. Oktober 2013

Autonomes Fahren, Stabilität in der Fahrzeugdynamik

Fahrzeugtechnik zu Wasser, zu Lande und in der Luft ist die Passion des Einstein-Professors Steffen Müller
Lupe

Zum fünften Mal war die TU Berlin erfolgreich bei der Einwerbung einer Einstein-Professur: Zum 1. September 2013 hat Prof. Dr.-Ing. Steffen Müller im Institut für Land- und Seeverkehr seinen Dienst im Fachgebiet „Kraftfahrzeuge“ angetreten. Seit 2011 unterstützt die Einstein Stiftung Berlin besondere Berufungen, um internationale Spitzenkräfte in Wissenschaft und Forschung für den Standort Berlin zu gewinnen.

Für Steffen Müller ist die TU Berlin keineswegs Neuland. Er studierte dort Verkehrswesen mit dem Vertiefungsfach Luft- und Raumfahrt. Im Themenbereich Angewandte Mechanik verfasste er seine Dissertation „Linearized Wheel-Rail Dynamics – Stability and Corrugation“, die er mit Auszeichnung abschloss und für die er anschließend den renommierten Joachim-Tiburtius-Preis des Berliner Senats erhielt. Dieser wird für die beste Doktorarbeit vergeben. Sie war während seiner Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Fachgebiet „Konstruktionsberechnung“ bei Prof. Dr.-Ing. Klaus Knothe am Institut für Luft- und Raumfahrt der TU Berlin entstanden. Nach weiteren wissenschaftlichen Tätigkeiten in Heidelberg und an der UC Berkeley in Kalifornien ging er für sieben Jahre in die Industrie und entwickelte am BMW Forschungs- und Innovationszentrum in München unter anderem in verantwortlicher Position unter anderem die elektromechanische Lenkung für große Fahrzeugreihen zur Serienreife sowie weitere Fahrwerkregelsysteme.

„Nach insgesamt neun Jahren interessanter Berufstätigkeit in der Industrie und dem Forschungsaufenthalt in Berkeley war ich glücklich, 2008 mit dem Ruf an die TU Kaiserslautern meine Erfahrungen wieder in die Wissenschaft zurückführen zu können“, erklärt Professor Müller. In Kaiserslautern leitete er das Fachgebiet „Mechatronik in Maschinenbau und Fahrzeugtechnik“ und beschäftigte sich sowohl mit Grundlagenforschung als auch mit Projekten in Zusammenarbeit mit der Fahrzeug- und Zulieferindustrie.

„An der TU Berlin möchte ich nun meine aktuellen Forschungsschwerpunkte Fahrzeugdynamik, Fahrdynamikregelung, Fahrwerkregelsysteme, Fahrerassistenzsysteme, autonomes Fahren und Elektromobilität weiter voranbringen.“ Konkrete Themen hat Steffen Müller auch schon im Gepäck: „Fahrwerkregelung, Antriebsregelung und Automatisierung“, „Effiziente Fahrzeug- und Betriebskonzepte“, „Passive, Aktive und Integrale Sicherheit“ sowie „Neue Entwicklungsmethoden“.

Glücklich schätzt sich mit der Einwerbung dieser Einstein-Professur auch der Dekan der Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme Prof. Dr.-Ing. Henning Meyer: „Für das nächste Jahr ist das Fachgebiet ,Kraftfahrzeugtechnik‘ mit Professor Steffen Müller und Professor Volker Schindler doppelt besetzt. Es freut uns sehr, dass wir die Einstein Stiftung von der Notwendigkeit dieser kurzfristigen Parallelbesetzung überzeugen konnten, die nun trotz der hohen Studierendenzahl in diesem Bereich eine nahtlose Übergabe des Fachgebietes an den Nachfolger sicherstellt.“

Patricia Pätzold / Quelle: Hochschulzeitung "TU intern", 10/2013

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