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TU Berlin

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Innenansichten

Chemie-Ausbildung auf höchstem Niveau

Montag, 09. Februar 2009

Neue Konzepte verzahnen Theorie und Praxis im Bachelorstudiengang

Jessica Grewe und  Frank Bienwald im Chemielabor
Chemielaboranten-Azubis Jessica Grewe und Frank Bienwald bereiten das Labor vor
Lupe

Ein völlig neues Praktikumskonzept erforderte die Umstellung des Diplomstudienganges Chemie auf den Bachelorabschluss. Unter anderem aus Mitteln der TU-Offensive "Wissen durch Lernen" (OWL) konnten die chemischen Grundpraktika in Anorganischer und Analytischer Chemie nun nach modernsten Maßstäben neu konzeptioniert und reorganisiert werden. Das bisher sehr erfolgreiche Konzept, die Studierenden frühzeitig an eine große Vielfalt experimenteller Techniken heranzuführen, soll auch im zweiten und fünften Semester angewendet werden, um so Theorie und Praxis enger zu verzahnen.

"Diese Arbeitstechniken stellen die zentrale Aufgabe des Chemikers sowohl in der akademischen als auch der industriellen Forschung dar. Indem wir diese Lehrinhalte schon sehr früh im Studium stärken, erhöhen wir die Chancen der Chemie an der TU Berlin im Wettbewerb um die besten Studierenden", sagt Dr. Stephan Kohl aus der Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Matthias Drieß. Er ist verantwortlich für die Umgestaltung und Einrichtung dieses völlig neuen Praktikumstyps.

Eine einmalige Konstellation ergibt sich hier auch durch die tatkräftige Unterstützung durch Andreas Eckert, Ausbilder der Chemie-Laboranten im Servicebereich Ausbildung. Sechs Auszubildende im zweiten und dritten Ausbildungsjahr sind im Rahmen ihrer praktischen Schulung an der TU Berlin maßgeblich an der Erprobung und Optimierung der geplanten Praktikumsversuche beteiligt. Nach ihrer einjährigen Grundausbildung im Rahmen des Ausbildungsverbundes "Öffentlicher Dienst" sind sie gut auf diese anspruchsvolle Aufgabe vorbereitet. Ein weiteres Novum: Auch eine gehörlose Auszubildende ist dabei, die mit Hilfe eines Gebärdendolmetschers ausgebildet wird.

pp / Quelle: "TU intern", 2/2009

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